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Zwingerhusten (ansteckende Atemwegerkrankung der
Hunde)
Es können Hunde aller Altergruppen erkranken. Die
Erkrankung tritt dann auf, wenn viele Hunde auf engen Raum leben
(Zwinger, Ausstellungen, daher der Name). Einzeln gehaltene Hunde
können erkranken, wenn sie in eine Hundepension abgegeben werden
oder ein Klinikaufenthalt erforderlich wird.
Ursache der Erkrankung ist das Zusammenwirken von verschiedenen
Viren und Bakterien, oft verbunden mit Stress oder Belastungen.
Etwa eine Woche nach der Ansteckung entwickeln die Hunde einen
rauen, trockenen Husten, der vor allem nach körperlicher Aktivität
sehr heftig sein kann. Die Hustenanfälle können mit
verschiedenartigen Atembeschwerden (Lungenentzündung) verbunden
sein. Durch eine gezielte Behandlung kann der Tierarzt die Symptome
lindern und einem schwerwiegenden Verlauf in der Regel Einhalt
gebieten. Auch hier ist die Schutzimpfung eine bewährte Vorbeuge.
Mit den Impfprogramm kann in der 6. Lebenswoche begonnen werden,
weil der durch die Mutter übertragene Schutz nur kurze Zeit anhält.
Die folgenden Impfungen werden vorteilhafterweise gemeinsam mit den
Hepatitis- und Staupe-Impfungen vorgenommen. Auch für die jährliche
Wiederholungsimpfungen sind Kombinationsimpfstoffe empfehlenswert,
die das Virus H2 (Adeno 2) neben dem eigentlichen
Parainfluenza-Virus enthalten. Ihr Tierarzt kann Sie darüber
informieren.
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