Dalmatiner vom Herberthof

Medizin

  Staupe

Diese Krankheit wird durch das Staupevirus hervorgerufen, das weltweit verbreitet ist (vor allem Hunde im alter von vier bis sechs Monaten sind betroffen). Krankheitserscheinungen setzten etwa eine Woche nach der Ansteckung ein. Sie beginnen mit Fieber, die Hunde wirken matt und zeigen Appetitlosigkeit. Es besteht zunächst klarer Ausfluss aus den Augen und der Nase, der im weiteren Krankheitsverlauf eitrig werden kann. Diese Ausfluss ist im höchsten Masse ansteckend.

Nach einer fieberfreien Phase können weitere Krankheitssymptome hinzukommen: Erbrechen, Durchfall (Darmform der Staupe); Atembeschwerden, Husten (Lungenform der Staupe). Diese Erkrankung kann unmittelbar oder aber später, wenn die Hunde scheinbar genesen sind, in die "nervöse Form" der Staupe übergehen, die am meisten gefürchtet ist, weil es zu Schäden am Nervensystem kommt. dies äußert sich in psychischen Veränderungen, Krämpfen der Körpermuskulatur, Gleichgewichtsstörungen und Lähmungen, die in den hinteren Körperpartien beginnen. Krampfartige Anfälle nehmen das bild der Epilepsie an. Der Schweregrad der verschiedenen formen kann variieren. Die "nervöse Form" endet fast immer mit dem Tod.

Hunde können sich durch direkten Kontakt mit anderen Hunden, auch wenn diese nicht sichtbar krank sind, anstecken. Die Krankheit kann aber auch in form einer Tröpfcheninfektion (Niesen) oder über Gegenstände, die mit erregerhaltigem Sekret verunreinigt sind, verbreitet werden.

Gegen den Erreger der Staupe ist eine Therapie nicht möglich. die sicherste Form der Vorbeugung besteht in der Schutzimpfung. diese beginnt in der 8. - 14. Lebenswoche mit zwei Injektionen und wird jährlich wiederholt. Dafür eigen sich besonders Kombinationsimpfstoffe.

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