| Aalstrich |
Eine dunkle, strichförmige Färbung
des Rückens vom Nacken zur Rute. |
|
| Abführmittel |
natürliche: Euter, Lunge und rohe
Leber |
|
| Ablegen |
Die Erziehung zum Liegen an einem
bestimmten Platz oder an jeder beliebigen Stelle im Haus oder im
Freien. Der Hund darf den Platz nur auf Befehl wieder verlassen. |
|
| Abrufen |
Hund durch Ruf, Pfiff oder
Sichtzeichen zur Rückkehr zum Herrn auffordern. |
|
| Abzeichen |
Einzelne braune, graue, schwarze
oder andersfarbige Flecken oder Platten am Kopf und am Körper
weißer, auch andersfarbiger Hunde. Als Augenpunkte -> Vieräugler. |
|
| Afterklaue, Afterkralle,
Afterzehe |
Die fünfte Zehe an der Innenseite
der Hinterläufe, wird meistens - falls vorhanden - im
Welpenalter entfernt um Verletzungen vorzubeugen. Bei manchen
Rassen wie Briard oder Beauceron werden die Afterkrallen aber
nach dem Standard verlangt. Die fünfte Zehe an den Vorderläufen
ist ebenfalls verkümmert, doch immer vorhanden. |
|
| Aggression |
Sammelbezeichnung für alle Formen
des Angriffs-, Verteidigungs- und Drohverhalten.
Intraspezifische Aggression findet zwischen Tieren gleicher,
interspezifische Aggression zwischen Tieren unterschiedlicher
Art statt.
Aggressives Verhalten kann verschiedene Ursachen haben:
Beuteerwerbsaggression, Verteidigungs- und Abwehraggression
gegen Konkurrenten. Die innerartliche Aggression dient in erster
Linie zur Verteidigung der Individuen über ein größeres Gebiet,
um vorhandene Ressourcen optimal nutzen zu können. Aggressionen
dienen außerdem der sexuellen Selektion (Fortpflanzung des
Stärkeren) sowie der Bildung und Stabilisierung einer
Rangordnung |
 |
| Aggressivität |
Ausmaß der Angriffsbereitschaft
eines Lebewesens. Die Anlage zu aggressivem Verhalten ist
genetisch bedingt und soll der Erhaltung der Art dienen.
Umwelteinflüsse und frühkindliche Erfahrungen sind für das
Ausmaß der Aggression eines Individuums mitbestimmend |
|
| Agility |
(engl. Beweglichkeit)
Geschicklichkeitssport, bei dem der Hunde eine Reihe von
Hindernissen in möglichst kurzer Zeit überwinden muss (Hürden,
Tunnel, Kletterwände, Wippe etc.). Erfreut sich immer größerer
Beliebtheit. |
|
| Ahnentafel |
Im Ausland auch Pedigree genannt
ist der Abstammungsnachweis eines Rassehundes, der vom
jeweiligen Zuchtbuchamt ausgestellt wird. Die Ahnentafel gibt
Auskunft über Herkunft und Rassereinheit des Hundes. |
|
| Ahnenverlust |
Erwünschte wie unerwünschte
Eigenschaften eines Elternpaares, die bei den Großkindern nicht
mehr vorhanden sein können, da sie gemäß den Mendelschen
Vererbungsgesetzen verschwunden (=ausgemendelt) sind. |
 |
| Albinismus, Albino |
Der angeborene Farbstoffmangel bei
Mensch und Tier. Haut und Haarfarbe des Albinos sind nahezu
weiß, wichtiger noch als Erkennungszeichen sind die rötlichen
Augen, die weißen durchscheinenden Krallen, der rosa
Nasenspiegel und die rosa Lefzen. |
|
| Alpha-Tier |
Begriff aus der Verhaltensforschung
für das ranghöchste Tier im Rudel. |
|
| Altruismus |
Uneigennütziges Verhalten, das
hauptsächlich in drei Bereichen auftritt: gegenseitiges Warnen
und Verteidigen, Hilfe bei der Aufzucht von Jungtieren und
Übergabe von Nahrung an Jungtiere und Rudelmitglieder |
|
| Analdrüsen |
Befinden sich neben der
Afteröffnung des Hundes. Sie produzieren eine stark riechende,
schwarze Paste die mit dem Kot zusammen abgesetzt wird. Der
Geruch dieses Analdrüsensekretes ist im gesamten Revier des
Hundes vorhanden und identifiziert den Hund einem fremden Hund
gegenüber als Revierinhaber. |
|
| Analgesicht |
Durch Absonderung der Analdrüse
ergibt sich eine individuelle Duftvisitenkarte im Analbereich
des Hundes. |
|
| Analkontrolle |
Begrüßungsritual zwischen Hunden.
Durch gegenseitiges Präsentieren und ausgiebiges Beschnüffeln
der Analregion wird der fremde Hund "erforscht". |
|
| Ankörung |
Sorgfältige Prüfung eines
Junghundes auf Zuchttauglichkeit nach dem Standard des
jeweiligen Rasse. Die Körung entscheidet über die Zulassung zur
Zucht. |
|
| Anpassung |
Eine Angleichung an die Umgebung,
Umwelt und Klima. Das dichte Fell der Tiere aus Polargebieten,
die helle Farbe der Wüstentiere sind Anpassungserscheinungen.
Das Wort Anpassung wird aber auch für das gute Verhältnis des
Hundes zu seinem Herrn, seinem Heim und den Menschen genutzt. |
|
| Anthropomorphismus |
Vermenschlichungstendenz:
Übertragung menschlicher Eigenschaften auf Tiere. Das Verhalten
von Tieren, insbesondere das höherer Säugetiere, verleitet bei
engem Zusammenleben zu solchen Übertragungen. Dabei werden den
Tieren Verhaltenseigenschaften zugesprochen, die höheres
Bewusstsein oder sogar Einsicht voraussetzen. Diese weit
verbreitete Tendenz verhindert die artgerechte Haltung von
Tieren in Menschenobhuten und sorgt häufig für Missverständnisse. |
 |
| Apfelkopf |
Apfelförmige Kopfform bei einigen
Zwerghunderassen (zB Chihuahua). |
|
| Appetenz, bedingt |
Ein Lernvorgang, der zur
Verknüpfung primär voneinander unabhängigen Reizen führt. Siehe
auch Appetenzverhalten. |
|
| Appetenzverhalten |
Triebverhalten: Versuch, durch
bestimmte Verhaltensweisen einen bedürfnisabhängigen
Mangelzustand zu beseitigen. Appetenzverhalten ist zielstrebig
auf das Erreichen einer Endhandlung gerichtet. Im Gegensatz zur
Endhandlung selbst beeinflusst das Appetenzverhalten nicht die
weitere Handlungsbereitschaft, es kann über längere Zeiträume
aktiv sein. |
|
| Apportieren |
Bringen eines weggelegten oder
weggeworfenen Gegenstandes. Bei der Jagd das Bringen von
erlegtem Wild. |
|
| Askariden |
Spulwürmer des Hundes |
|
| Assoziation |
In der Verhaltensforschung die
Fähigkeit, Wahrnehmungen zu verknüpfen und diese Verknüpfung im
Gedächtnis zu behalten. Auf dieser Fähigkeit, aus Erfahrungen zu
lernen, beruht die Erziehung eines Hundes. |
|
| Atavismus |
Rückschlag: Auftreten von Körper-
oder Verhaltensmerkmalen der Ahnenform. Mischlinge können zum
Beispiel körperliche oder charakterliche Eigenschaften zeigen,
die bei keinem Elternteil vorhanden waren und auf eine frühere
Generation zurückgehen. |
 |
| aufreiten |
Bespringen des Sexualpartners,
unter gleichgeschlechtlichen Tieren häufig auch Frustrations-
oder Dominanzgeste. |
|
| Aujeszkysche Krankheit |
Auch "Pseudo-Tollwut" genannt. Sie
wird durch infiziertes Schweinefleisch übertragen. Aufgrund der
Infektionsgefahr wird von der Fütterung des Hundes mit rohem
Schweinefleisch abgeraten. Der Krankheitsverlauf beinhaltet
Lähmungen des zentralen Nervensystems, Krämpfe und Wechsel von
Apathie- und Aggressionsschüben. |
|
| Ausdrucksverhalten |
Verhalten mit Mitteilungsfunktion |
|
| Außenlinie |
Der Umriss eines Hundes, der bei der
Beurteilung auf Schönheit berücksichtigt wird. Man unterscheidet
zwischen der oberen (Hals-Rücken) und der unteren (Brust-Bauch)
Außenlinie. |
|
| Aversion, bedingte |
erlerntes Vermeiden: Lernvorgang,
der zur Vermeidungsreaktion zuvor neutraler oder angestrebter
Reize führt. Die Vermeidungsreaktion kann sich, in Abhängigkeit
anderer Faktoren, in Flucht oder aggressivem Verhalten zeigen. |
|
| Bastard |
Nachkomme von Eltern derselben
Gattung, aber verschiedener Arten. Auch Hybride genannt. Beim
Hund der Mischling zwischen zwei verschiedenen Rassen. Der
zoologische richtige Ausdruck ist Blendling. |
 |
| Befederung |
Langes Haar an Ohren, Brust,
Läufen, Bauch und Rute. |
|
| Begleithunprüfung (BH) |
Formelle Prüfung hauptsächlich zum
Nachweis der "Unterordnung" des Hundes unter den Hundeführer.
BHB-B ist Voraussetzung für Agility. BH-A (mit Prüfung der
Schussfestigkeit) ist Voraussetzung für die Schutz- und
Fährtenhundprüfungen. |
|
| Behang |
Lang, herabhängendes Ohr wie beim
Cocker Spaniel. Ausdruck aus der Waidmannssprache. |
|
| beissen, Beissangriff |
Häufigstes Missverständnis zwischen
Mensch und Hund. Zumeist will der Hund mit seinem Fang den
Menschen lediglich festhalten (Beutetrieb, zB wenn der Hund
einen Jogger verfolgt und stellt). Dieses Verhalten wird oft als
Versuch des Hundes, der Zielperson eine Verletzung zuzufügen
missverstanden. |
|
| Beißhemmung |
Wird von Hunden nach dem
Schmerzprinzip erlernt. Ein Welpe (A) beißt einen anderen
Welpen (B), was diesem (B) weh tut, und er beißt daher mit
gleicher Kraft (A) zurück. Welpe (A) lernt, wenn ich Welpe (B)
nicht so kräftig beiße, beißt er mich auch nicht so kräftig
zurück. Die absolute Beißhemmung wird durch eine
Unterwerfungsgeste ausgelöst. |
|
| Belegen |
Decken einer Hündin (in
Rassehundezuchtvereinen nur mit Zuchtzulassung). |
|
| Blendling |
Nach zoologischer Definition die
korrekte Bezeichnung für einen Nachkommen verschiedener Rassen.
-> Bastard |
 |
| Blesse |
Breiter weißer Längsstreifen von
der Stirn zur Nase. |
|
| Blue Merle |
Tigerung bei Collies, Doggen und
Teckeln (Tigerteckel). Auch Blauschecke genannt. Der Merlefaktor,
eine Erbanlage, die diese Aufhellung der Pigmente (auch im Auge)
hervorruft, kann zu Weißtigerm mit Anomalien führen. |
|
| Blutlinie |
Ahnenreiheeiner Rassefamilie, die
aus der Ahnentafel ersichtlich ist. Der Ausdruck beruht auf der
falschen Annahme, daß das Blut der Träger der Erbanlagen sei. |
|
| Brand |
Rot- bis rostbraune Abzeichen
schwarzer Hunde. |
|
| Breitensport |
Frühere Bezeichnung für
Turnierhundesport |
|
| Bringfreude |
Neigung zum Apportieren von Wild
oder Gegenständen. Je nach Rasse ist die Bringfreude
unterschiedlich stark ausgeprägt. Besonders bringfreudige Rassen
sind Retriever und Rassen, die zur Jagd auf Niederwild
eingesetzt wurden. |
|
| Bringselverweiser |
Jagdhund, der das Auffinden des
Wildes dadurch anzeigt, in dem er bei der Rückkehr zum Jäger das
am Halsband befestigte Bringsel im Fang trägt. |
|
| buschieren |
Aufstöbern des Wildes durch eine
Hundemeute vor dem Schuss. |
 |
| Charakter |
Eigenschaften und
Eigentümlichkeiten, die die Individuen einer Rasse gemein haben
oder die bei ihnen gehäuft vorkommen. Es sind Temperament,
Lernfreudigkeit, Kampfesmut, Ausdauer, besondere Anhänglichkeit.
Der Charakter bestimmt, ob eine Rasse zu einem Menschen passt. |
|
| Chip |
Ein üblicherweise am Hals unter die
Haut implantierter Microchip (Transponder), übermittelt einem
Lesegerät (Interrogator) einen Zahlencode, anhand dessen der
Hund eindeutig identifiziert werden kann. Der Code ist weltweit
einmalig und wird in einer Datenbank gespeichert. |
|
| Chromosomen |
Träger der Erbanlagen; der Hund hat
39. |
|
| Coursing |
Windhunde hetzen einen im
Zickzackkurs gezogenen künstlichen Hasen, wobei Geschicklichkeit
und Schnelligkeit bewertet werden. |
|
| Degeneration |
Körperliche und seelische erbliche
Verschlechterung einer Rasse, eine Folge von Inzucht oder
unzweckmäßiger Kreuzung. Anhäufung von Anlagen, die nachteilig
sein können. Degeneration kann sich in Anfälligkeit gegen
Krankheiten, in Neurosen oder wesensmäßiger Instabilität
bemerkbar machen. |
 |
| Domestikation |
Die Umwandlung von Wildtieren in
Haustiere. |
|
| Domestikationsmerkmal |
Erbliche Änderung in Verhalten oder
Körperbau im Vergleich zur Stammform. Bei Hunden im Schnitt 30
Prozent verringertes Hirngewicht. Die Häufigkeit des Auftretens
von bestimmten Verhaltensmerkmalen verändert sich. Hypertrophie
(Zunahme) hauptsächlich im sexuellen Bereich. |
|
| Dominanz |
Erbanlagen, die sichtbar vererbt
und dabei andere Erbanlagen unterdrückt. So verhält sich bei
Schnauzern zum Beispiel das Gen für schwarze Farbe gegenüber dem
für Pfeffersalz dominant. |
|
| Drahthaar |
Kurzes, hartes Stockhaar wie beim
Foxterrier oder Deutsch Drahthaar. |
|
| Dysplasie |
Eine Fehlentwicklung oder
Fehlbildung wie zum Beispiel die der Hüftgelenkpfanne bei der
Hüftgelenksdysplasie (HD). |
|
| Ektropium |
Auch offenes Auge genannt. Das
untere Lid hängt mehr oder minder schlaff herunter, dadurch
liegt der untere Teil des Auges bloß. bei Bernhardiner,
Bloodhound und Basset sind das Rassekennzeichen. |
 |
| Endhandlung |
Erbkoordination, di am Ende des
Appetenzverhalten auftritt (zB Nahrungsaufnahme oder
Sexualität). Die Endhandlung braucht Energie auf, so dass es
zeitweilig nicht zum entsprechenden Appetenzverhalten kommt. |
|
| Entropium |
Eingerolltes Augenlid, dabei stoßen
die Wimpern gegen die Hornhaut des Auges und reizen es zum
Tränen. Durch eine kleine Operation leicht zu beseitigen. |
|
| Erbkoordination |
Angeborene Bewegungsformen, die von
Impulsen aus Nervenzentren gelenkt werden. Zu diesen
Instinktbewegungen gehört das Saugen und der Milchtritt. |
|
| Ersatzobjekt |
Falsches Objekt: Verhaltensweisen
werden aufgrund einer Schwellenwertänderung auf ein nicht
geeignetes Objekt gerichtet (zB Deckversuch an Menschen). |
|
| Extinktion |
Erlernte Verhaltensweisen
verschwinden durch das Ausbleiben der entsprechenden
Verstärker. |
|
| Fahne |
Lange Haare an der Unterseite der
Rute. |
 |
| Fähe |
Zoologisch korrekte Bezeichnung für
weibliche Wölfe, Füchse und Dachse. |
|
| Fährte |
Geruchsspur oder Schweisspur
(Blutspur) des Wildes, der ein Jagdhund zu folgen vermag( zB
Bluthund, Basset Hound). |
|
| Fährtenarbeit |
Ausbildung des Hundes, der Fährte
eines Tieres oder einer künstlich gelegten Fährte zu folgen.
Fährtenarbeit ist obligatorisch für Jagdhunde aber auch Teil der
Schutzhundausbildung. |
|
| Fährtenhund |
Speziell auf das Folgen einer
Fährte ausgebildeter Hund. Für Gebrauchshunde gibt es die
Fährtenhundprüfung, für Jagdhunde stehen spezielle Jagdprüfungen
zur Auswahl. |
|
| Faking |
Englische Bezeichnung für die
unzulässige Verbesserung des Hundes durch Menschenhand, um Käufer
und Preisrichter zu täuschen. |
|
| Fang |
Die ganze Schnauzenpartie des Ober-
und Unterkiefers mit Lefzen und Mundwinkeln. |
|
| FCI |
Féderation Cynologique
Internationaler: Internationale kynologische Vereinigung;
Dachorganisation von Züchterverbänden in der ganzen Welt mit
Sitz in Belgien. |
|
| Federn |
Die langen und weichen Haare auf
der Rückseite der Vorderläufe wie bei Settern und Spaniels. |
|
| Fersenbiß |
Stechen: Ursprünglich zum
Spielrepertoire des Wolfes gehörender Biß in die Ferse des
Kontrahenten. Hütehunde setzen den gezielten Biß indie Ferse
ein, um Herdentiere zu treiben. |
|
| Fesseln |
Vordermittelfuß. |
|
| Flanken |
Weichteile zwischen Rippen und
Keule. |
|
| Fledermausohr |
Breites Stehohr mit abgerundeter
Spitze wie bei der Französischen Bulldogge. |
 |
| flehmen |
Tritt in der Regel nur bei Rüden
auf, wenn sie den Harn einer Hündin durch Lecken aufnehmen. Die
Lippenbewegungen dienen dazu die Geruchsstoffe in flüssiger Form
zum Jacobsonschen Organ zu transportieren. Dieses Geruchsorgan
befindet sich im oberen Bereich der Mundhöhle und hat die
Aufgabe Geruchsreize zu analysieren. |
|
| Flyball |
Apportierspiel bei dem der Hund
einen von der Flyball Maschine geworfenen Ball über mehrer
Hindernisse zu seinem Hundeführer zurücktragen muss. |
|
| Formwert |
Bewertung der Hunde auf
Ausstellungen mit den Prädikaten »vorzüglich«, »sehr gut«,
»gut«, »genügend« und »ungenügend«. Die Bewertung wird nach dem
Rassestandard vorgenommen. |
|
| Fransen |
Lange Haare am Ohr wie zum Beispiel
beim Spaniel. |
|
| Freifolge |
Das "bei Fuß" laufen des nicht
angeleinten Hundes. |
|
| Führigkeit |
Die angeborene oder anerzogene
Lenksamkeit des Hundes, sowohl angeleint wie freilaufend.
Bekannt ist auch der Begriff Leinenführigkeit. |
|
| Gangart |
Die natürliche Gangarten der
Caniden sind: Schritt, Trab, gemäßigter und heftiger Galopp. Ein
sich frei bewegender Hund läuft meist im Trab, auch Trollen
genannt. |
 |
| Gebäude |
Körperbau des Hundes. |
|
| Gebiß |
Das Gebiss des Hundes besteht aus 42
Zähnen und zwar jeweils 6 Schneidezähnen, 2 Fangzähnen, 8
Prämolaren (Vorderbackenzähne), 4 (oben) bzw. 6 (unten) Molaren
(hintere Backenzähne). Es gibt Scheren-, Zangengebiss, Vor- und
Rückbiss. |
|
| Gebrauchshunde |
Hunde, dir zur Erfüllung einer
Aufgabe ausgebildet sind. Hütehunde, Herdenschutzhunde, Hunde im
allgemeinen Wach- und Schutzdienst, Katastrophen- Such-,
Polizei-, Blindenführhunde etc. Für viele Einsatzgebiete eines
Gebrauchshundes kann eine entsprechende Prüfung abgelegt
werden. |
|
| Genotyp |
Die ererbten Anlagen, das Erbgut
eines Hundes, also das, was er von seinen Ahnen mitbringt und an
seinen Nachkommen weitergeben wird. |
|
| Geschlossenes Auge |
Die Lider umschließen das Auge so
straff, dass das Weiße kaum und nur die dunklen Partien zu sehen
sind. |
|
| Gesichtsfeld |
Bereich, den ein Hund überblicken
kann ohne den Kopf zu drehen. Das Gesichtsfeld des Hundes
beträgt etwa 250 Grad und ist somit erheblich größer als das den
Menschen (ca. 100 Grad). |
|
| Gesichtssinn |
Sehvermögen des Hundes. Räumliches
Sehen ist dem Hund nur in geringem Maße möglich, dafür kann er
Bewegungen noch über sehr große Entfernungen wahrnehmen. Bei
Dunkelheit sieht ein Hund etwas besser als der Mensch, da der
Augenhintergrund reflektierend ist. Die Farbsichtigkeit ist bei
Hunden relativ schwach ausgebildet. |
|
| Gestromt |
Der Hund weist eine durchlaufende
oder unterbrochene Querstreifung auf. bei dunkler Grundfarbe
spricht man von dunkelgetromt, bei heller Grundfarbe von
hellgestromt, und bei graugelber Grundfarbe von Silberstrom. |
 |
| Getigert |
Unregelmäßige Farbflecken auf
andersfarbigem, meist hellerem Untergrund. |
|
| Grannenhaar |
das harte, die Unterwolle
überlagernde Deckhaar. |
|
| Grauer Star |
Trübung der Augenlinse aus
Altersgründen. |
|
| Grüner Star |
Auch Glaukom genannt, Erhöhung des
Augeninnendruckes, meist angeboren, tritt bei Rassen wie
Spaniel, Pudel, Foxterrier und Basset Hound in bestimmten
Familien auf. |
|
| Grundschärfe |
Erblich bedingte Schärfe eines
Hundes. Die Grundschärfe ist die Bereitschaft des Hundes in
Gefahrensituationen aktiv Abwehrhandlungen vorzunehmen, zB bei
Herdenschutzhunden Abwehr einer Angriffes von Wölfen auf die
bewachte Herde. Bei vielen Rassen lässt sich die vorhandene
Grundschärfe durch Training weiter erhöhen (zB Deutscher
Schäferhund, Hovawart, Rottweiler, Dobermann etc.). Einige
Rassen besitzen eine sehr ausgeprägte Grundschärfe, daher ist es
nicht sinnvoll, die Schärfe durch entsprechendes Training weiter
zu fördern. |
|
| Haar |
Das "Fell" des Hundes besteht aus
der Unterwolle (Wärmeisolation) und dem Deckhaar (Schutz vor
Witterungseinflüssen). Bei einigen Rassen ist die Unterwolle
kaum oder gar nicht vorhanden. Gängige Typen von Deckhaar sind:
Langhaar, Kurzhaar, Stockhaar, Kraushaar, Glatthaar, Rauhaar
und Drahthaar. |
 |
| Habituation |
Reizgewöhnung: Rückgang der
Antwortbereitschaft auf einen Reiz. Die Habituation ist das
Gegenstück zur klassischen Konditionierung, weil hier zuerst ein
eine Reaktion auslösender Reiz neutralisiert wird. |
|
| Härte |
Widerstandskraft des Hundes gegen
negative Erfahrungen im Hinblick auf eigene Verhaltensenderungen.
Wird ein "weicher" Hund im Kampf von einem Wolf verletzt, wird
er zukünftigen Auseinandersetzungen mit Wölfen aus dem Weg
gehen. Ein harter Hund wird, ungeachtet der erlittenen
Verletzungen, weiterhin jeden Wolf angreifen, wenn dieser eine
Bedrohung für seine Schutzbefohlenen darstellt oder in das
Territorium des Hundes eindringt. Die Härte erschwert die
Ausbildung eines Hundes, da er kein Bestreben zeigt, Tadel oder
Einwirkung zu vermeiden. |
|
| Harlekin |
Durch den Merlefaktor gescheckte
Hunde, z.B. Berger de Pyrenées. |
|
| Handwurzel |
Hier findet sich bei einigen Rassen
die so genannte Afterklaue, eine rudimentäre fünfte Zehe. |
 |
| Hasenpfote |
Lange, flache und schmale Pfoten
wie zum Beispiel beim Barsoi. |
|
| Hemmung |
Verhaltensweise, die durch eine
andere oder durch innere Faktoren blockiert wird. Das
gegenseitige Hemmen zweier Verhaltensweisen kann zu einer
Übersprungshandlung führen. |
|
| Hinterhand |
Der hintere Teil des Hundes von den
Hüftknochen bis zu den Hinterpfoten. |
|
| Hinterhauptbein |
Nach hinten stehende Fortsetzung
der Scheitelleiste des Schädels. |
|
| Hitze |
Auch Läufigkeit genannt. Die
Brunftzeit der Hündinnen, im allgemeinen alle 6 Monate, Dauer
etwa 3 bis 4 Wochen. |
|
| Hosen |
Die langen weichen Haare an der
Hinterseite der Oberschenkel (Keulen). |
 |
| Hüftgelenksdysplasie (HD) |
Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist
von den erblichen Erkrankungen die am längsten und besten
erforschte und stellt ein schwerwiegendes Problem dar. Innerhalb
des VDH darf kein mit HD behafteter Hund in die Zucht.
Innerhalb der FCI wird die schwere der Erkrankung in fünf Stufen
eingeteilt
- HD A HD - frei / kein Hinweis auf Hüftgelenksdysplasie
- HD B Übergangsform
- HD C leichte Hüftgelenksdysplasie
- HD D mittlere Hüftgelenksdysplasie
- HD E schwere Hüftgelenksdysplasie
|
|
| Hundesteuer |
Luxussteuer, die von der
zuständigen Gemeinde erhoben wird. Hundehalter in Städten werden
üblicherweise höher besteuert als in ländlichen Gebieten. Viele
Gemeinden haben in den letzten Jahren eine progressive
Besteuerung, je nach Anzahl der im Haushalt gehaltenen Hunde,
eingeführt. Von der Hundesteuer befreit sind: Blindenführhunde,
Diensthunde der Polizei und Zollbehörden, Rettungshunde,
geprüfte Jagdhunde im Jagdschutz und Herdenschutzhunde deren
ausschließliche Verwendung in der Bewachung von Viehherden
liegt. Viele Gemeinden gewähren ermäßigte Steuersätze für
Züchter oder gewerbsmäßig gehaltene Hunde. In einigen Gemeinden
werden Hunde bestimmter Rassen als so genannte "Kampfhunde" um
ein vielfaches höher besteuert. |
|
| Hybride |
Das Kreuzungsprodukt zweier Arten,
zum Beispiel zwischen Wolf und Hund. |
|
| Imponiergehabe |
Vor allem mimische Ausdrucksform
des Hundes, mit der er die Rangordnung unblutig zu regeln
versucht. Es drückt sich in der Körperhaltung durch Haarsträuben
und Schwanzheben sowie durch Knurren aus. Ein Begriff aus der
Verhaltensforschung. |
 |
| Intentionsbewegung |
Andeutungsbewegung: Ausdruck der
jeweiligen Stimmungslage eines Tieres und dient der
Verständigung zwischen Artgenossen, indem sie die Bereitschaft
zu eine bestimmten Handlung erkennen läßt (zB das
Drohverhalten). |
|
| Inzestzucht |
Paarung nächster Verwandter wie
Bruder/Schwester, Vater/Tochter, Mutter/Sohn. Kommt unter
Wildtieren die im Rudel oder in der Herde leben, häufig vor,
ohne dass sich deswegen irgendwelche nachteiligen Folgen zeigen. |
|
| Inzucht |
Paarung nahe verwandter Tiere.
Durch Inzucht entstehen keine neuen Fehler, sondern es werden
Fehler, die im Erbgut liegen, lediglich aufgedeckt. Eine
richtige Inzucht ermöglicht deshalb dem Züchter, seine
Zuchtlinien rasch und gründlich von Fehlern zu reinigen. Eine
falsche Inzucht häuft die Fehler. |
|
| Kampfhund |
Für Hundekämpfe gezüchtete Hunde.
Gewünschte Eigenschaften sind Schmerzunempfindlichkeit,
Aggressivität, Ausdauer, niedrige Reizschwelle und völliges
Fehlen des Sozialverhalten gegenüber Artgenossen. Typische
Kampfhundrassen sind Bullterrier, Staffordshire Terrier, Pit
Bull Terrier und einige molossoide Rassen. Selbst Hunde dieser
Rassen, sind von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht
grundsätzlich aggressiv, sondern sie werden durch einseitige
Zuchtauswahl und gezielte Misshandlung zu Überreaktionen erzogen.
Es wird also kein Hund als Kampfhund geboren. |
 |
| Karpfenrücken |
Ein stark gewölbter Rücken, der
meist als fehlerhaft gilt. |
|
| Kastration |
Entfernung der Gonaden
(Geschlechtszellen). Bei der Hündin Entfernung der Gebärmutter
und Eierstöcke, beim Rüden Entfernung der Hoden. |
|
| Katzenpfoten |
Kleine, eng geschlossene Pfoten,
die nach Katzenart gewölbt sind. Katzenpfotige Rassen sind Chow
Chow, Border Terrier und Spitz. |
|
| Kippohr |
Man unterscheidet ein hohes
Kippohr, wenn wie beim Collie nur die äußerste Spitze nach vorne
fällt, ein schweres Kippohr, wenn der Ohrlappen im oberen
Drittel nach vorne fällt. |
|
| Knopfohr |
Es ist mittellang, hoch angesetzt
und liegt dort, wo es hängt, V-förmig dem vorderen Rand des
Schädels an, wie beim Mops. |
|
| Kondition |
Die körperliche Verfassung zu einem
bestimmten Zeitpunkt. |
|
| Konstitution |
Die ererbte, unveränderliche
Körperbeschaffenheit, ihre Widerstandskraft gegen äußere
Einflüsse und ihre Leistungsfähigkeit. |
|
| Körpertemperatur |
Die normale Körpertemperatur des
Hundes beträgt zwischen 38,0 und 38,6 Grad Celsius (rektal). |
|
| Körung |
siehe Ankören |
|
| Kraushaar |
Das einzelne Haar ist gedreht, so
dass bei größerer Länge der Haare Verfilzungen entstehen können,
zu Beispiel beim Pudel. |
 |
| Kreuzbein |
Der den Rutenansatz bildende Teil
der Wirbelsäule. |
|
| Kreuzung |
Biologisch die Paarung von
Vertretern verschiedener Rassen, wie zum Beispiel Neufundländer
und Bernhardiner, oder die Paarung verschiedener Arten wie Pferd
und Esel. Der Hundezüchter meint damit die Paarung von Tieren
der gleichen Rasse, die jedoch nicht miteinander verwandt sind.
|
|
| Kruppe |
Hinterteil des Hunderückens vom
letzten Lendenwirbel bis zum Rutenansatz. Die Kruppe besteht aus
den Beckenbeinen, dem Kreuzbein und der verbindenden
Muskulatur. |
|
| Kryptorchismus |
Ein oder beide Hoden liegen nicht
sichtbar im Hodensack, sondern unsichtbar in der Leibeshöhle.
Hunde mit diesem Fehler werden auf Ausstellungen nicht bewertet
und von der Zucht ausgeschlossen. |
|
| kupieren |
Verkürzen der Ohren und der Rute
durch Beschneiden. Das Kupieren der Ohren ist in Deutschland
seit 1987 und das Kupieren der Rute seit verboten. Seit
September 2001 dürfen kupierte Hunde nicht mehr auf
Ausstellungen bewertet werden. |
|
| Kurzhaar |
Auch Glatthaar genannt. Sehr
kurzes, glatt anliegendes Deckhaar ohne oder mit geringer
Unterwolle wie beim Dobermann oder Boxer. |
|
| Kynologie |
Wissenschaft von den hundeartigen
Lebewesen; zusammengesetzt aus kyon (gr. Hund; kynos:
Genitiv) und logos (gr. Lehre). |
|
| Läufe |
Kynologisch korrekte Bezeichnung
für die Beine des Hundes. |
 |
| Läufigkeit |
siehe Hitze |
|
| Langhaar |
Weiches, langes Deckhaar mit guter
Unterwolle wie beim Bernhardiner und Neufundländer. Ohne
Unterwolle wie beim Setter oder dünn und seidig wie beim
Malteser. Ist die Unterwolle sehr dicht und steht das Deckhaar
derb und steif ab, spricht man von Langstockhaar, wie bei Spitz
und Eskimohund. |
|
| Leerlaufhandlung |
Spontanes Auftreten einer
normalerweise durch Außenreize hervorgerufene Handlung in
Abwesenheit derselben. Die Leerlaufhandlung ist eine Folge
starker Schwellenwerterniedrigung, zB durch Langeweile. |
 |
| Lefzen |
Die herabhängenden Lippen des
Oberkiefers. Sie werden saftig genannt, wenn sie wie beim Boxer
tief herabhängen, und trocken, wenn sie wie beim Bullterrier
fest anliegen. |
|
| Leistungszeichen |
Der erworbene Nachweis einer
bestandenen Leistungsprüfung wie der Schutzhundeprüfungen I bis
III. Die Bewertungen werden in die Ahnentafel übernommen. |
|
| Letalfaktor |
Erbfaktoren, die zu schweren
Missbildungen wie Wolfsrachen oder Taubheit, manchmal auch zu
Totgeburten führen. Häufig sind sie an andere, in der Zucht
erwünschte Merkmale gebunden. So tritt der Wolfsrachen zusammen
mit dem Vorbiss auf, die Taubheit mit der Farbe Weiß oder der
Dalmatinerschecke. Die Letalfaktoren sind rezessiv, sie können
zwar weitgehend unterdrückt, aber praktisch nie ganz
ausgeschaltet werden. |
|
| Linienzucht |
Die Zuchttiere werden innerhalb der
engeren oder weiteren Verwandtschaft ausgesucht, nach der
Theorie, dass verwandte Tiere, die sich äußerlich ähnlich sind,
das auch in ihren Erbanlagen sein müssen. -> Inzucht. |
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| Lohfarben |
Gelb- bis rostbraun, bei den
Engländern tan genannt. |
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| Mannschärfe |
Aggressionspotential des Hundes
gegenüber Menschen. Die Mannschärfe ist je nach Rasse
unterschiedlich stark ausgeprägt und kann durch Training
gesteigert oder gedämpft werden. |
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| Markenfarbig |
It eine andere Bezeichnung für
Abzeichen. |
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| Maske |
Scharf begrenztes dunkles Farbfeld
im Gesicht, wie beim Malinois. |
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| Meideverhalten |
Negative Ersterlebnisse oder
negative Erfahrungen führen zu einer Tendenz, ähnliche
Situationen und Erfahrungen zu vermeiden. Wird zum Beispiel ein
junger Hund von einem Radfahrer angefahren und erleidet
erhebliche Schmerzen, wird er zukünftig bestrebt sein, weitere
Begegnungen dieser Art auszuweichen. Entscheidend für die
Bereitschaft zu einer Verhaltensänderung ist auch die Härte des
Hundes. |
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| Milchgebiß |
Besteht beim Hund und Wolf aus 28
Zähnen. Der Wechsel vom Milchgebiss zum Dauergebiss beginnt im
vierten Lebensmonat. |
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| Milchtritt |
Die erbkoordinierte Bettelgeste,
mit der die noch blinden Welpen gegen die Zitzen der Mutter
drücken, um mehr zu bekommen. Aus dem Milchtritt hat sich das
Pfotengeben entwickelt. |
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| Milchzahnpersistenz |
Besonders bei Klein- und
Zwerghunderassen kann es zu multipler Persistenz der Milchzähne
kommen. Die Zähne des Dauergebisses gleiten an den Milchzähnen
vorbei, anstatt sie herauszuschieben. Persistierende Milchzähne
können vom Tierarzt gezogen werden. |
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| Modifikation |
Abänderung der äußeren
Erscheinungsform, die durch Umwelteinflüsse bewirkt wird. Sie
ist nicht erblich. |
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| Monorchiden |
Rüden mit nur einem sichtbaren
Hoden. Werden in der Bewertung wie Kryptorchismus behandelt. |
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| Motivation |
spezifische Handlungsbereitschaft:
Bereitschaft eines Tieres zur Ausführung bestimmter Handlungen.
Jede Verhaltensweise hat zu jedem Zeitpunkt einen bestimmten
Wert, der von äußeren wie inneren Faktoren abhängig ist. |
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| Mutation |
Abänderung der inneren und äußeren
Erscheinungsform, die sprunghaft auftritt (Erbsprung). Sie wird
durch Veränderung der Erbmasse bewirkt und ist daher erblich. |
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| Nachahmung |
Lernen durch Beobachten. Übernahme
von Verhaltensweisen oder Lautäußerungen anderer Tiere
(Menschen) in das eigene Repertoire. Führt zur Bildung von
Tradition. |
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| Nachsuche |
Die Suche nach waidwundem Wild auf
der Schweißfährte. |
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| Nasenschwamm |
Vordere Nasenkuppe mit den
Nasenlöchern |
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| Niederwild |
Reh, Hase, Kaninchen, Dachs, Fuchs
usw. |
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| Pariahunde |
Verwilderte Haushunde, die, sich
selbst überlassen, in der Nähe menschlicher Siedlungen oder in
Slums leben. Häufig bilden sich mittelgroße Rudel, deren
Sozialstruktur schon nach kurzer Zeit jener der Wölfe gleicht. |
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| Parforce Jagd |
Jagd auf Wild zu Pferde hinter der
Hundemeute. In Deutschland verboten. |
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| Paßgang |
Die gleichzeitige Vorwärtsbewegung
beider Läufe einer Körperseite. |
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| Phänotyp |
Das individuelle, äußere
Erscheinungsbild eines Hundes. Es ist das Produkt des Genotyps
(=ererbte Anlagen) und der Umwelteinflüsse. |
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| Pigmentierung |
Farbstoffablagerungen, besonders in
den Lidrändern, der Nase und den Lefzenrändern. Ist vor allem
bei weißen Hunden vorgeschrieben. |
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| Platten |
Größere zusammenhängende Farbflecke
wie beim Landseer, Bernhardiner. |
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| Prädisposition |
Ererbte Anlagen, die das Verhalten
des Hundes mitbestimmen und sich sowohl positiv als auch negativ
bemerkbar machen können. |
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| Prägung |
Ein Lernvorgang, der nur in einer
bestimmten sensiblen Zeit (=Prägungsphase) stattfindet und nicht
nachholbar ist. Das durch Prägung Erlernte wird nie wieder
vergessen. |
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| Rangordnung |
Verteilung von Rechten und
Pflichten innerhalb einer Gruppe von Tieren. Ranghohe Tiere
haben bevorzugten Zutritt zu Ruheplätzen, Nahrung, der Paarung,
andere wiederum haben Anführer-, Wach- oder
Verteidigungsfunktion. Die Rangordnung trägt zur Stabilisierung
der Gruppe bei. Streitigkeiten sind im wesentlichen auf
heranwachsende Jungtiere beschränkt. Voraussetzung für die
Entwicklung von Rangordnungen ist die Fähigkeit zum
individuellen Erkennen. |
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| Ramsnase |
Stark gebogener Nasenrücken fast
ohne Stop (zB Bullterrier) |
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| Rasse |
Untergruppe einer Art, bestehend
aus gleichartigen Lebewesen mit gemeinsam vererblichen
Eigenschaften. Diese Merkmale unterscheiden sie von anderen
Rassen. |
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| Rassestandard |
Eindeutige Rassemerkmale die vom
Zuchtverband (FCI= für eine Rasse aufgestellt werden. Die
Überwachung in den einzelnen Ländern obliegt nationalen Vereinen
und Verbänden. |
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| Rauhhaar |
Sich hart und rau anfühlendes,
kurzes oder mittellanges Dekhaar, das nach verschiedene
Richtungen absteht, kommt besonders bei Terriern vor. |
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| Reinrassig |
Hunde, die in wesentlichen
Eigenschaften gleich sind und diese von uns zu Rassemerkmalen
ernannten Eigenschaften regelmäßig vererben. Reinrassig darf
nicht mit reinerbig verwechselt werden, sonst sähen alle Pudel,
Boxer oder Dackel einer wie der andere aus. |
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| Reizschwelle |
Die Stärke eines Reizes, die beim
Hund eine Reaktion auslöst. Darf nicht absolut gesehen werden
(niedrige Reizschwelle - hohe Reizschwelle), sondern ist der
jeweiligen Situation angepasst, wobei der Rassecharakter schon
eine Rolle spielt. |
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| Rezessiv |
Das Gegenteil von dominant:
Erbanlagen, die überdeckt werden können, aber im Erbgut erhalten
bleiben, um in einer späteren Generation wieder aufzutauchen. |
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| ridge (engl.) |
Gegen den Fellstrich gewachsener
Fellstreifen, der auf dem Rücken entlang der Wirbelsäule
verläuft (zB Rhodesian Ridgeback). |
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| Ringelrute |
Wird über dem Rücken geringelt oder
seitlich getragen. Charakteristisch bei den Spitzen, beim Japan
Chin und beim Pekinesen. Ringelschwänzigkeit ist ein Zeichen von
Domestikation. |
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| Rosenohr |
Die Spitze der nach hinten
gefalteten Ohrmuschel zeigt nach unten und lässt das Innere der
Muschel teilweise sehen wie bei der Englischen Bulldogge, dem
Greyhound und dem Whippet. |
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| Rückbiß |
Diese Bezeichnung wird laut FCI
einheitlich für die zoologische korrekte Bezeichnung Hinterbiss
benutzt. Hierbei ist der Unterkiefer zu kurz und unterbeißt den
Oberkiefer. Diese Gebissform ist nicht erwünscht, kann aber bei
langschädeligen Rassen vorkommen. |
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| Rüde |
Männlicher Hund. Die Bezeichnung
wird bei allen Hundeartigen verwandt, auch beim Wolf und dem
Fuchs. |
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| Rute |
Der Fachausdruck für Schwanz. |
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| Schärfe |
Eine der Charaktereigenschaften des
Hundes: Bewusstsein der eigenen Stärke und Kraft und die
Bereitschaft, diese einzusetzen. |
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| Scherengebiß |
Die Schneidezähne des Oberkiefers
greifen knapp über die des Unterkiefers. Bei fast allen Rassen
erwünscht. |
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| Schlag |
Eine Gruppe von Hunde, die
innerhalb ihrer eigenen Rasse zusätzlich gemeinsame Merkmale
haben. |
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| Schutztrieb |
Angeborene Bereitschaft des Hundes
seine Rudelmitglieder oder Schutzbefohlene zu verteidigen. Der
Schutztrieb ist bei den Rassen verschieden stark ausgeprägt. Bei
Herdenschutzhunden ist es der natürliche Schutztrieb der sie für
ihre Aufgabe qualifiziert. Hunde mit starkem Schutztrieb sind
besonders misstrauisch gegenüber Fremden und sehr wachsam, vor
allem bei Dunkelheit. |
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| Schweißarbeit |
Suche des Jagdhundes nach
angeschossenem Wild auf der Blutspur. |
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| Sozialisierungsphasen |
Die Einordnung des Welpen in seine
Umwelt und das richtige Verhalten gegenüber anderen Hunden und
Menschen. Die soziale Prägung erfolgt von der 9. bis zum Ende
der 12. Lebenswoche. |
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| Spurlaut |
Hetzlaut des Hundes, der laut bellend einer
Spur folgt, ohne das Wild zu sehen. |
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| Stammbuch |
Wird auch Zuchtbuch genannt. In ihm
werden alle Würfe der vom jeweiligen Rasseclub erfassten
rassereinen Hunde eingetragen. Unentbehrliche Informationen für
die Geschichte einer Rasse, deckt allerdings nicht die Fehler
der Hunde auf. Ahnentafeln, die nicht im Stammbuch nachprüfbar
sind, sind wertlos. |
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| Standard |
Beschreibung des Idealtyps einer
Rasse mit allen ihren Merkmalen. Wird vom verantwortlichen Club
aufgestellt und von der FCI genehmigt. |
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| Stehohr |
Aufrecht stehendes Ohr. Das
natürliche Stehohr braucht manchmal sechs Monate und mehr, bis
es sich gestellt hat. Stehohrige Rassen sind zum Beispiel
Schäferhund, Chow Chow, Spitz, Samojede und Bullterrier. |
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| Stehtage |
Empfängnisbereite Zeit der Hündin
während der Hitze. Die Hündin beißt einen paarungsbereiten
Rüden nicht weg, sondern nimmt die Rute zur Seite und bleibt zum
Vollzug des Deckaktes stehen. Normalerweise fallen die Stehtage
auf den 11. bis 13. Tag der Läufigkeit. |
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| Sterilisation |
Unterbrechung der Samenleiter
(Rüde) oder Eileiter (Hündin). |
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| Stichelhaar |
Mittellanges, nicht allzu
abstehendes Stockhaar. |
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| Stockhaar |
Das ursprüngliche Haar, das aus
dichter Unterwolle mit mittellangen Deckhaaren besteht wie beim
Deutschen Schäferhund. |
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| Stöbern |
Der Jagdhund (Stöberhund) sucht ein Gelände
durch umherlaufen nach Wild ab, ohne dabei einer Spur zu
folgen. |
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| Stop |
Ausgeprägter Stirnabsatz, die
Entfernung vom Nasenrücken bis zur Stirn. Fast ohne Stop sind
Saluki und Afghane, einen starken Stop haben Boxer, Pekinese und
Japan Chin. |
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| Tan |
Englische Bezeichnung für gelb- bis
rostbraun. |
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| Totverbeller |
Jagdhund, der nach Auffinden des verendeten
Wildes Laut gibt, um den Jäger den Fundort anzuzeigen. |
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| Totverweiser |
Jagdhund, der nach Auffinden des verendeten
Wildes zum Jäger zurückläuft, um ihn zur Fundstelle zu führen. |
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| Tragzeit |
Beträgt bei Hunden und Wölfen 63 Tage
(plus/minus 2). |
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| Tricolor |
Dreifarbige Zeichnung des Deckhaars, zumeist
schwarze Grundfarbe mit weißen und braunen Abzeichen (zB
Sennenhunde). |
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| trimmen |
Entfernen abgestorbener Haare und scheren
nachwachsender Haare, um eine im Zuchtstandard idealisierte
äußere Form des Hundes zu erzielen. |
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| Trocken |
Muskulöse Körperbeschaffenheit ohne
Fettablagerungen mit eng anliegender Haut, unter der die
Muskeln, Bänder und Knochen plastisch hervortreten. Hunde mit
trockenem Körper sind ebenso kräftig, wie sie aussehen. Beispiel
Bullterrier. |
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| Tulpenohr |
Scharf zugespitzte Stehohren wie
beim Skye Terrier, Scotch Terrier, Bullterrier und Deutschem
Schäferhund. |
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| Unterwolle |
Dichtes, weiches Fell unter dem
Deckhaar. Die Unterwolle ist die Wärmeisolation des Hundes
gegenüber der Umwelt. Nicht das Deckhaar, sondern ausschließlich
die Beschaffenheit des Unterfells entscheidet, in welchem Klima
sich ein Hund wohlfühlt. |
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| V-förmig |
Ein Kippohr, dessen fallender Teil
wie ein V aussieht. Beispiel Foxterrier. |
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| Vieräugler |
Hunde mit einem hellen Fleck über
jedem Auge. In der sozialen Auseinandersetzung zwischen den
Tieren kommt diesen Flecken die Funktion eines zweiten starren
Augenpaares zu, sie schüchtern den Gegner ein. Bei den Schweizer
Sennenhunden gehören die Augenflecken zum gefälligen Aussehen. |
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| Vorbiß |
Die Schneidezähne des Unterkiefers
beißen vor die des Oberkiefers, ihre Schneiden treffen sich
nicht. Bei der Bulldogge und beim Boxer Rassekennzeichen, bei
anderen Rassen meist als Fehler gewertet. |
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| Vorderhand |
Der vordere Teil des Hundes, also
Schulter, Brust, Vorderläufe und Pfoten. |
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| Wamme |
Lose Haut an der Kehle, bei manchen
Rassen wie Bernhardiner, Bloodhound oder Bassethound erlaubt
bzw. gewünscht. |
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| Wellhaar |
Unterwolle und Deckhaar sind
gewellt wie beim Barsoi. Starkes Wellhaar wird zum Kraushaar. |
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| Wesen |
Die Gesamtheit aller angeborenen
und erworbenen körperlichen und seelischen Anlagen,
Eigenschaften und Fähigkeiten, die das Verhalten des Hundes zur
Umwelt bestimmen, gestalten und regeln. |
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| Wesensfest |
Ein Hund, der selbstsicher ist,
über eine kräftige Portion Robustheit und Härte verfügt und gute
Nerven hat. In diesem Zusammenhang wird auch gerne der Begriff
Reizschwelle benutzt. |
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| Widerrist |
Jener Teil der Wirbelsäule der
zwischen den Schulterblättern liegt, ohne sie zu überragen. Die
Größe eines Hundes wird am Widerrist gemessen. |
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| Zangenbiß |
Die Schneidezähne treffen genau
aufeinander, wie beim Komondor und Greyhound. |
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| Zotthaar |
Sehr langes, grobes, verfilztes
Haar vereinigt sich zu langen Strähnen wie beim Komondor oder
Puli. |
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| Zucht |
Der Versuch Nachkommenschaft mit
bestimmten äußeren und charakterlichen Eigenschaften durch
gezielte Paarung ausgesuchter Elterntiere zu erreichen. |
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| Zuchtbuch |
-> Stammbuch. |
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| Zuchtgruppe |
Die Vorführung von mindestens drei
Hunden einer Rasse aus gleichem Zwinger auf einer Ausstellung.
Die Hunde müssen am gleichen Tag bei der Einzelbewertung
mindestens die Note »gut« erhalten haben. |
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| Zuchtwahl |
Bei der natürlichen Zuchtwahl
unter Wildtieren haben die lebenskräftigeren Männchen mehr
Aussicht, ein Weibchen zu gewinnen und so ihre Eigenschaften zu
vererben, als lebensschwächere. Bei den Wölfen sind es ohnehin
nur die Alphatiere, die sich vermehren. Bei den Hunden wählt der
Züchter Tiere aus, die seiner Meinung nach die von ihm
gewünschten Eigenschaften besitzen. |
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| Zwinger |
- Ein kleines, verschließbares Gatter in das der Hund
eingeschlossen werden kann. Für die Zwingerhaltung von Hunden
gelten strenge Auflagen durch das Tierschutzgesetz.
- Andere Bezeichnung für eine Zuchtstätte
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| Zwingername |
Jeder Züchter kann einen Zwingernamen bei
seinem zuständigen Rassezuchtverein beantragen. Alle Hunde die
seiner Zucht entstammen, tragen diesen Zwingernamen quasi als
"Nachnamen", zB "Ilona vom Märchenwald". Der erteilte
Zwingername ist im Geltungsbereich des VDH geschützt und wird
kein zweites Mal vergeben. |
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